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19. October 2018

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Dissertationen, Digitalisierung und Materialtechniken

Dissertationen, Digitalisierung und Materialtechniken© gianmaria zanotti

Niederösterreich startet neue Förderprogramme im Bereich Forschung, Technologie und Innovation. Neben Digitalisierungstechnologien steht auch interdisziplinäre Grundlagenforschung im Bereich der Geistes-, Sozial und Kulturwissenschaften im Fokus sowie Materialien und Automatisierung.

Die Förderung von innovativen Projekten und zukunftsträchtigen Technologien sind für eine moderne Standortpolitik unverzichtbar geworden. Forschung, Technologie und Innovation (FTI) tragen entscheidend zur Wahrung von Lebensqualität und unternehmerischer Wettbewerbsfähigkeit bei. Das niederösterreichische FTI-Programm hat entsprechend elf zukunftsträchtige Themenfelder definiert und mit kommenden Herbst folgen drei neue FTI-Calls: Der Science Call Dissertationen, der FTI-Call Digitalisierung und der FTI-Call Materialien und Automatisierungstechnik.

Die Schwerpunkte der aktuellen Programmlinien
Der Science Call 2018 richtet sich an Dissertanten niederösterreichischer Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Unterstützt wird etwa die Anstellung von Doktoranden, wo bis zu 50 Prozent der Personalkosten gefördert werden. Insbesondere Dissertationen aus der Grundlangenforschung zu allen Themenfeldern des FTI-Programms Niederösterreich sind gefragt.
Aktiv gefördert im FTI-Programm wird auch das Thema Digitalisierung. 5G, Internet der Dinge (IoT), Big Data, Künstliche Intelligenz (KI), Virtuelle Realität, 3D-Druck oder Cybersicherheit sind die Basisbereiche wenn es um betriebliche Digitalisierungsprojekte geht.
Zusätzlich legt der aktuelle FTI-Call 2018 den Fokus auf Grundlagenforschung und richtet sich auch an Projekte aus allen Themenfeldern des FTI-Programmes. Angesprochen sind daher auch Projekte aus den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften und ausdrücklich erwünscht sind Projekte die das Thema Digitalisierung aus interdisziplinärer Perspektive behandeln.
Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die Themenfelder „Materialien und Oberflächen“ sowie „Fertigungs- und Automatisierungstechnik“ unter Berücksichtigung von Sensortechnologie. Die internationalen Trends in Wissenschaft und Wirtschaft gehen sowohl bei Materialien als auch Oberflächen und deren Produktion in Richtung multifunktional, intelligent, kostengünstig, haltbar und umweltfreundlich.

Vorbildregion moderner Standortpolitik
„Mit dem FTI-Call Digitalisierung positioniert sich das Land Niederösterreich (NOe) aktiv als Vorbildregion in diesem Bereich. Digitale Innovationen sind schon jetzt in unserem Alltag angekommen und essentiell für unser aller erfolgreicher Zukunft“, betont Johanna Mikl-Leitner, Landeschefin von NOe. „Die angewandte Forschung kann von unseren niederösterreichischen Wirtschaftsbetrieben gezielt genutzt werden, um zukunftsträchtige Konzepte umzusetzen und unsere wirtschaftliche Zukunft federführend mitzugestalten“, ergänzt Petra Bohuslav, NOe-Landesrätin für Wirtschaft.
Der Science Call 2018 Dissertationen läuft von 20. September 2018 bis 20. Februar 2019. Der FTI-Call 2018 Digitalisierung geht von 20. September 2018 bis 20. Dezember 2018. Die Einreichungen für beide Programmlinien/Calls erfolgen online über die NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. (NFB) unter: www.einreichsystem.at.
Der FTI-Call 2018 Materialien und Automatisierungstechnik läuft von 15. September 2018 bis 15. Februar 2019. Hier erfolgen die Einreichungen ebenfalls ausschließlich online und über das Wirtschaftsförderungsportal https://wfp.noe.gv.at/.

Links

red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 21.09.2018