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29. November 2020

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Weitere 55 Millionen Euro für Forschung

Weitere 55 Millionen Euro für Forschung © NLK_Burchhart

Land Niederösterreich präsentiert neue Strategie für Forschung, Technologie und Innovation. Schwerpunkte Gesundheit und Ernährung, Klima und Umwelt, die Digitalisierung sowie Gesellschaft und Kultur sollen über neue Förderagentur umgesetzt werden.

(red/mich/cc) Covid-19 bestimmt die weltweite Themenlage, aber auch jene in Österreich und Niederösterreich und so war die Pandemie und ihre Auswirkungen auch Thema bei der aktuellen Präsentation der neuen Strategie für Forschung, Technologie und Innovation („FTI-Strategie“) des Landes Niederösterreich. „Wir alle hoffen auf die Erkenntnisse der Wissenschaft, wollen aber nicht nur in der aktuellen Krise, sondern auch bei der dynamischen Weiterentwicklung unseres Bundeslandes auf Wissenschaft und Forschung setzen“, betonte Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau von Niederösterreich in ihrer Einleitung.

Mehr ForscherInnen sollen nach Niederösterreich kommen
Die neue, nunmehr bis 2027 laufende FTI-Strategie beinhalte „eine ganz klare Vision“: Das Wissenschafts- und Forschungsland Niederösterreich soll noch spürbarer werden – sowohl international als auch regional. Entsprechend sollen die Forschungsaktivitäten in Niederösterreich noch weiter ausgebaut werden und dabei auch noch mehr ForscherInnen nach Niederösterreich kommen. „Wer heute in Wissenschaft und Forschung investiert, wird morgen wettbewerbsfähiger sein und neue Arbeitsplätze generieren können“, so die NOe-Landeschefin.

Verstärkte Vernetzung von Wissenschaft und Gesellschaft
Ein Schwerpunkt betrifft die noch bessere Vernetzung von Wissenschaft und Gesellschaft, damit soll primär den NiederösterreicherInnen Sinnhaftigkeit und Mehrwert der wissenschaftlichen Arbeit vermittelt werden. Inhaltlich stehen die Themenbereiche Gesundheit und Ernährung, weiters Klimawandel, Umwelt und Nachhaltigkeit, zudem Digitalisierung und Robotik sowie die Segmente Gesellschaft und Kultur im Fokus.

Sechs übergeordnete Fördermaßnahmen und eine neue landeseigene Forschungsförderungsagentur
Das Land setzt dabei auf sechs Fördermaßnahmen: die so genannten „FTI-Partnerschaften“, Stiftungsprofessuren, Förderungen für Infrastruktur, Nachwuchs-Förderung sowie die Förderschienen „FTI-Projekte“ und „FTI-Citizen-Science-Projekte“. Für all diese FTI-Fördermaßnahmen werden im Zeitraum bis 2027 insgesamt 55 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Abwicklung der Förderungen soll durch eine neue landeseigene Gesellschaft für Forschungsförderung erfolgen.

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red/mich/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 26.10.2020