Unabhängiges Magazin für Wirtschaft und Bildung

14. Dezember 2019

Search form

Search form

Die Basis der Digitalisierung

Die Basis der Digitalisierung© T-Systems Austria

Die zunehmende Vernetzung bringt neue Anforderungen an IT-Infrastruktur und Datenmanagement eines Unternehmens. Ein Expertenkommentar von Rainer Steinlesberger, Head of Expert Sales bei T-Systems Austria.

Laut einer aktuellen Forrester-Studie rechnen Entscheider bis 2020 mit knapp 50 Prozent betrieblicher Erlöse aus digitalen Geschäftsaktivitäten. Alles was digitalisiert werden kann wird digitalisiert und alles was vernetzt werden kann wird vernetzt. In der Industrie bedeutet das die Integration komplexer physischer Maschinenanlagen mit vernetzten Sensoren, Software und dem Menschen.

Dabei fallen jede Menge Daten an und aus diesen (richtig) aufbereiteten Daten können neue Geschäftsmodelle entstehen. Über skalierbare Lösungen, Produkte und Plattformen werden auch verschiedene Standorte miteinander verbunden, bestehende Daten einbezogen und Analysemöglichkeiten individuell erweitert.

Bandbreite und Verfügbarkeit
Technologische Treiber für diese Entwicklung sind neben bedarfsorientiert nutzbarer Cloud-Services besonders die erweiterte Konnektivität über das Internet und die wird sich durch neue 5G-Technologien noch verstärken. Ebenso relevant ist die hohe Mobilität der Nutzer und die zunehmend günstigeren Sensoren, Stichwort Internet-of-Things (IoT). Aktuell sind 15 Milliarden Dinge digital vernetzt, bis 2020 sollen es 50 Milliarden Geräte sein.

Dazu gehören neben Computern, Tablets und Smartphones auch Wearables, Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte, Fahrzeuge oder Industriemaschinen. Besonders Branchen wie Maschinenbau, Chemie, Elektroindustrie und Automotive nutzen bereits IoT-Anwendungen. Hier erwarten wir weiter hohes Wachstum beim Einsatz entsprechender Technologien wie eben Cloud sowie Big Data und IT-Security. Aber auch das IoT ist nur eine Etappe: Im Internet of Everything werden künftig Maschinen, Dinge, Prozesse, Daten und Menschen vernetzt sein.

Die besten Plattform-Anbieter in einer Hand
Diese breite Digitalisierung braucht entsprechende Voraussetzungen. Technologisch sind das primär flexibel skalierbare Cloud-Plattformen plus eine sichere, stabil verfügbare Konnektivität, welche hochvernetzte IoT-Szenarien oder Industrie 4.0 an beliebigen Standorten und mit allen Geräten ermöglichen.

Aktuelle Anforderungen der Industrie zeigen verstärkt, dass digitale Wertschöpfungsketten über Unternehmensgrenzen hinaus auch andere Betriebe und Lieferanten einbinden. Dafür braucht es (technologisch) offene IoT-Plattformen. T-Systems hat hier eine sogenannte Multi IoT-Service Plattform (MISP) entwickelt, welche die aus unserer Sicht besten Plattform-Anbieter in einer Hand zusammenfasst und nutzbar macht.

Unabhängige Partner
Diese MISP sichert, dass genutzte IoT- oder auch Machine-to-Machine-Anwendungen (M2M) vorhandene oder anvisierte Geschäftsmodelle unterstützen. Inkludiert sind dabei auch Lösungen für Monitoring und Tracking, das sogenannte Mobile Asset Management oder die intelligent automatisierte Wartung von Maschinen (Predictive Maintenance).

Vielfältige Technologien und Services für betriebliche Innovation sind also ausreichend vorhanden. Für die nachhaltige Umsetzung im Unternehmen braucht es dann noch unabhängige Partner, die wie eine T-Systems als „Trusted Advisor“ über ein branchenspezifisches wie auch übergreifendes Know-how verfügen und Lösungen entsprechend herstellerübergreifend und kundenindividuell umsetzen.

Links

Rainer Steinlesberger, Economy Ausgabe Webartikel, 22.10.2019