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11. Dezember 2017

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Digital Business Plattformen für Industriekunden

Digital Business Plattformen für Industriekunden© piqs.de/jared tarbell

Neue Technologiepartnerschaft von Siemens und Software AG bei IoT-Betriebssystem MindSphere.

Die Software AG und Siemens kooperieren, um das cloudbasierte, offene Internet-of-Things(IoT)-Betriebssystem MindSphere von Siemens branchenübergreifend zu etablieren. MindSphere unterstützt die digitale Transformation von Industrieunternehmen und bietet eine Entwicklungsumgebung für eigene Applikationen und Services um Innovationen im IoT-Umfeld voranzutreiben. Die Software AG stellt hierfür hochskalierbare Komponenten ihrer Digital Business Plattform auf MindSphere bereit.

Grundlage für neue Geschäftsmodelle
MindSphere ermöglicht als sogenannte Platform as a Service (PaaS) den Aufbau eines umfangreichen Ecosystems, indem Anwender leistungsstarke Industrieapplikationen und digitale Services als Grundlage für neue Geschäftsmodelle anbieten können, etwa im Bereich vorausschauende Wartung, Energiedaten-Management oder Ressourcenoptimierung.
MindSphere soll dabei die Grundlage für neue Geschäftsmodelle darstellen, beispielsweise von Maschinenbauern, die damit etwa weltweit verteilte Maschinen oder ganze Maschinenflotten für Servicezwecke überwachen und deren Stillstandzeiten reduzieren können oder auch die flexible Verwaltung von Netzwerken mit einer großen Anzahl von Endgeräten.

Teil des umfangreichen Digital-Enterprise-Suite-Angebots
Mindsphere ist Teil des Digital-Enterprise-Suite-Angebots von Siemens. Unternehmen setzen die Digital Enterprise Suite im Bereich Product Lifecycle Management (PLM) und Manufacturing Operations Management (MOM) sowie Totally Integrated Automation (TIA) ein, um Produkte zu designen, entwickeln und produzieren, darunter Laptops, Computer, Fernseher, Autos, Lkw, Flugzeuge, schweres Gerät, Fitnessgeräte oder „weiße Ware“ wie Waschmaschinen.
Siemens hat das Ziel, diese Geräte an MindSphere anzuschließen. Dort lassen sich deren Daten sammeln, in MindSphere-Applikationen analysieren und schließlich einsetzen, um den digitalen Zwilling des jeweiligen Produkts zu komplettieren. Dies ermöglicht eine reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette, vom individuellen Produktdesign bis hin zu den dazugehörigen Services.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 05.12.2017