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14. April 2021

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Eurogebiet wartet auf Erholung der Wirtschaft

Eurogebiet wartet auf Erholung der Wirtschaft© Pexels.com/Jonathan Peterssen 1237119

Die Wirtschaftsleistung in der Eurozone ist im ersten Quartal 2021 nochmals gesunken. Für das zweite Quartal rechnen die Experten von ifo-München, Kof-Zürich und Istat-Rom mit einer Erholung und mit Fortdauer des Jahres mit einer steigenden Inflation.

(red/cc) Das Eurogebiet wartet auf die wirtschaftliche Erholung. Im ersten Vierteljahr dürfte die Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorquartal (Anm. minus 0,7 Prozent) noch einmal um 0,4 Prozent gesunken sein. Das haben die Forschungsinstitute ifo aus München, KOF aus Zürich und Istat aus Rom berechnet. Im zweiten Vierteljahr sei mit einem Wachstum zu rechnen von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal und sogar von 2,2 Prozent im folgenden Vierteljahr.

2,1 Prozent Inflation im dritten Quartal
„Bald dürfte die Erholung einsetzen, wenn uns die Coronakrise nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht“, so Pauliina Sandqvist vom Münchner ifo-Institut. Die Forscher erwarten zudem, dass die Inflation anzieht. Sie soll zulegen von 0,3 Prozent im Jahresschnitt 2020 auf 1,1 Prozent im ersten Vierteljahr im direkten Vergleich zum Vorjahresquartal - und auf 1,8 Prozent im zweiten Vierteljahr. Im dritten Quartal soll sie dann 2,1 Prozent erreichen, hier wieder im Vergleich gegen den Zeitraum 12 Monate zuvor, so Angaben und Berechnungen der Ökonomen.

Investitionen und Konsumausgaben sollen steigen
Nach flauem Jahresbeginn sollen auch Investitionen und Konsumausgaben der privaten Haushalte ab dem zweiten Vierteljahr zulegen, während die Industrieproduktion bereits durchgängig wächst. Die Vorhersagen basieren allerdings auf der unsicheren Einschätzung der Corona-Entwicklung. Die Impfungen rollen zwar an, aber sie verlaufen im Eurogebiet langsamer als erhofft. Die Ansteckungszahlen nehmen wieder zu, in der Folge werden Branchen geschlossen. Gleichzeitig hält die Industrie ihre Produktion aufrecht, und die Volkswirtschaften der USA und Chinas laufen kräftig, so die aktuellen Einschätzungen der internationalen Experten.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 30.03.2021