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16. Juli 2019

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Neue Designerkinder im Angebot

Neue Designerkinder im Angebot©piqs.de/macrobiene

Wissenschaft und Gesellschaft im Dialog. Kommende Veranstaltungsreihe Am Puls erörtert diesmal das Thema der synthetischen Biologie. Im Fokus stehen medizinische wie gesellschaftspolitische Fragen, die wiederum von Forschern gemeinsam mit dem Publikum erörtert werden.

Die Veranstaltungsreihe „Am Puls“ widmet sich in ihrer 64. Auflage am Mittwoch, den 3. April wiederum einem aktuellen forschungspolitischen Thema. Unter dem Titel „Designerbabys, Mammuts & Co. – Die Möglichkeiten der synthetischen Biologie“ referieren und diskutieren Markus Schmidt (Biofaction, Wien) und Helge Torgersen (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien), die Moderation verantwortet Birgit Dalheimer (Wissenschaftsredaktion, Ö1).

Medialer Hype versus Wahrheit im Labor
Der mediale Hype rund um maßgeschneiderte Babys oder synthetische Mammuts und die wissenschaftliche Wahrheit in den Labors, wo eine neue Generation von Wissenschaftlern intensiv an der Gestaltung von Leben in unterschiedlichen Varianten arbeitet. Wie gut das funktioniert, was etwa so erzeugte Designer-Bakterien schon alles können und warum dies überhaupt gemacht wird, erläutert Markus Schmidt, interdisziplinärer Experte für Biomedical Engineering bei Biofactor Wien.

Technisch machbare Gestaltungsspielräume
Wird uns die synthetische Biologie Designerbabys oder eher Mammuts liefern - oder doch etwas ganz Anderes? Ist das eine Frage der technischen Machbarkeit oder hängt das von anderen Faktoren ab? Wenn ja, von welchen? Ob alles geht, was versprochen wird, ob alles kommt, was technisch geht und welche Gestaltungsspielräume bestehen, ist das Thema des Beitrags von Helge Torgersen von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (OeAW) in Wien.
Am Puls findet am Mittwoch, 3. April um 18:00 Uhr im Theater Akzent, Theresianumgasse 18 in 1040 Wien statt. Freier Eintritt mit (erforderlicher) vorheriger Anmeldung. Die Veranstaltungsreihe „Am Puls“ wird seit mehreren Jahren vom Wissenschaftsfonds (FWF) verantwortet und durchgeführt.

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red/mc, Economy Ausgabe Webartikel, 21.02.2019