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11. Dezember 2017

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Graz: Industrie-4.0-Pilotfabrik mit neuer Ausbaustufe

Graz: Industrie-4.0-Pilotfabrik mit neuer Ausbaustufe© TU Graz

In einem Testlabor an der TU Graz können Unternehmen den digitalen Wandel Wirklichkeit werden lassen.

Das Infrastrukturministerium hat in der Steiermark eine eigene Pilotfabrik für Industrie 4.0 eingerichtet. In dem in Graz angesiedelten Testlabor können Unternehmen seit dem Sommer digitalisierte Produktion erproben und weiterentwickeln, ohne den eigenen Betrieb zu stören. Erforscht werden in dem als „smartfactory@tugraz“ bezeichneten Labor neue Fertigungsmethoden, mit denen auch kleine Stückzahlen rentabel hergestellt werden können, etwa personalisierte Autos. Ein besonderer Schwerpunkt wird nun auch auf die Datensicherheit und Verlässlichkeit gelegt. Federführend beteiligt an der „smartfactory@tugraz“ ist die Technische Universität Graz, die dabei mit rund zwanzig heimischen Betrieben kooperiert.

Geld von Bund und Wirtschaft
Die finanziellen Mittel kommen vom Infrastrukturministerium, das rund zwei Millionen Euro in die Grazer Smartfactory investiert, etwa die gleiche Summe steuern Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft bei. Unter den Unternehmen, die sich an dem Projekt beteiligten, ist unter anderem auch Siemens Österreich. „Mit neuen digitalen Verfahren können wir in der Produktion Prozesse optimieren, neue Dienstleistungen oder neue Geschäftsmodelle entwickeln“, so Kurt Hofstädter, Leiter der Division Digital Factory bei Siemens Österreich.

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red/pd/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 20.11.2017