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25. Februar 2024

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Ökonomie und Mehrwert mittels ganzheitlicher Innovation

Ökonomie und Mehrwert mittels ganzheitlicher Innovation© pexels/ricky esquivel

Die Basis für betriebliche Digitalprojekte ist die abteilungsübergreifende Verfügbarkeit aller Komponenten und Daten. K-Businesscom setzt für Unternehmen Weinbergmaier ein ganzheitliches Digitalisierungskonzept um.

(Christian Czaak) Der technologische Fortschritt und das damit einhergehende Tempo der der digitalen Transformation verändert die Bedürfnisse von Märkten und damit auch die Anforderungen an Unternehmen. Diese Entwicklung gilt im speziellen für wettbewerbsintensive und kundenstarke Branchen wie Handel und Lebensmittelindustrie und das inkludiert dann auch die Themen Lieferketten und Lieferantenbetriebe.

Das Produzieren und der Transport von Nahrungsmitteln ist eine kontinuierliche Herausforderung. Die damit verbundenen betrieblichen Prozessketten reichen von der Herstellung der Rohstoffe bis hin zu den Wünschen der Konsumenten. Mitgedacht und dann ebenso abgebildet werden sollten Themen wie saisonale Effekte, eine etwaig begrenzte Haltbarkeit oder auch die Umsetzung von kundenorientierten Rabattaktionen am Point-of-Sale (POS) mit entsprechend individuell gestalteten Lieferterminen.

Verknüpfung von Produktion und Vertrieb als durchgehend digitalisierte Wertschöpfungsketten
All diese relevanten Informationen müssen in den damit verbundenen Prozessketten und Logistikabläufen exakt berücksichtigt werden. Das gilt auch für das zumeist übergreifende Management der Daten, die mit allen Partnerbetrieben von Herstellung über Verarbeitung und Verpackung bis zur Lieferung abgestimmt vernetzt und letztaktuell verfügbar sein müssen.

Das Unternehmen Weinbergmaier ist ein Produzent von Tiefkühlgerichten und exportiert Produkte wie Strudel, Knödel oder Kaiserschmarn in weltweit über 180 Länder. Die Produktion und alle damit verbundenen Prozesse sind entsprechend relevant für den betrieblichen Erfolg. Zur Modernisierung und Optimierung dieser Abläufe und zur Erarbeitung eines ganzheitlichen Digitalisierungskonzeptes unter enger Einbindung der MitarbeiterInnen wurde K-Businesscom beauftragt.

Erfassung und vernetztes Management der Daten
Im ersten Schritt wurden gemeinsam konkrete Anwendungsfälle definiert und sodann den Fokusbereichen der Digitalisierungsstrategie zugeordnet. Ein zentrales Thema betraf die intelligente Automatisierung der Produktionslinien. Die Maßnahmen erstreckten sich hier dann von Erfassung und vernetztes Management der Daten über eine ebenso automatisierte Steuerung der Verpackungsprozesse mittels Robotik bis hin zum Thema vorausschauende Wartung (engl. Predictive Maintenance).

Ein weiterer Fokusbereich ist die Vernetzung und Optimierung der Kommunikation mit den Schwerpunkten externe Kommunikation mit Kunden und Lieferanten sowie die interne Kommunikation der MitarbeiterInnen. Durch die Digitalisierung dieser Bereiche lassen sich nun auch individuelle Kundenwünsche problemlos umsetzen. „Ein Kunde von uns bevorzugte wegen der Übertragungsbestätigung eine Fax-Bestellung und das erledigt nun ein digitaler Assistent, der die eingegangenen E-Mail Bestellungen durchsucht und speziell für diesen Kunden eine individuelle-Empfangsbestätigung aussendet“, skizziert Harald Fürlinger, Leiter IT und Digitalisierung bei Weinbergmaier.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 07.11.2023