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27. September 2022

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Outsourcing als fixer Bestandteil der Unternehmensstrategie

Outsourcing als fixer Bestandteil der Unternehmensstrategie© Pexels.com/neosiam

Neue Wertschöpfung. Betriebe setzen beim Thema Innovationstransfer zunehmend auf Cloud-Plattformen über externe IT-Dienstleister. Der Lebensmittelproduzent Frutura lagert seine SAP-Systeme in das Wiener Rechenzentrum von T-Systems aus.

(red/czaak) Die Geschwindigkeit der Digitalisierung verändert die Bedürfnisse des Marktes und damit auch die technologischen Anforderungen an Unternehmen. Dieser Trend gilt insbesondere für die wettbewerbsintensive Handelsbranche und damit sind dann auch die dortigen Zulieferbetriebe gefordert.

Produzent und Lieferant für Lebensmittelhandel
Das steiermärkische Unternehmen Frutura produziert Gemüse- und Obstsorten in zertifizierter Bioqualität und beliefert einen der größten Lebensmittelhändler Österreichs. Effiziente Prozesse für Produktion und Vermarktung sind unternehmenskritische Erfolgsfaktoren. Die komplette Warenwirtschaft von Auftragseingang über Verpackung bis Abrechnung basiert auf SAP-Systemen.

Die IT-Infrastruktur muss absolut zuverlässig und performant zur Verfügung stehen und so entschied sich Frutura zur Auslagerung des SAP-Betriebes in das Wiener Rechenzentrum von T-Systems. „IT und Geschäft sind bei uns eng verzahnt. Eine hohe Verfügbarkeit der SAP-Systeme ist für uns business-kritisch“, sagt Gerald Goldgruber, SAP-Verantwortlicher bei Frutura.

Gesicherte Verfügbarkeit
Im Anforderungsprofil enthalten waren die Professionalisierung des Betriebs für geschäftskritische Prozesse in einer ausschließlich Frutura betreffenden Private Cloud, die mehrfach abgesicherte Systemverfügbarkeit inklusive Notfallpläne für Betreibung und Wiederherstellung (engl. Disaster-Recovery), die bedarfsorientierte Skalierbarkeit für weiteres Wachstum sowie Kostenoptimierung und ein nachhaltiger IT-Betrieb.

Durch den Transfer in die Private Cloud hat Frutura nun ein State-of-the-Art SAP-System mit der Fähigkeit, Infrastruktur-Ressourcen flexibel zu skalieren und mit dem Geschäft zu wachsen. Die dynamische Plattform ermöglicht schnelle Reaktionen auf Lastspitzen, bedarfsgerechte Kosten und die sichere Nutzung von allen Systemen für alle Anwender.

Daten in Echtzeit
Die zugrunde liegende technologische Infrastruktur auf Basis der Software VMware blieb dabei erhalten und auch den Schritt zu SAP-Hana hatte Frutura bereits zuvor vollzogen. Diese Datenbank-Anwendung ermöglicht die rasche Verarbeitung auch großer Datenmengen mit der Konsolidierung relevanter Geschäftsinformationen aus SAP-Anwendungen oder externen Datenquellen und sie beinhaltet zudem intelligente Analysewerkzeuge.

Der gesamte Migrationsprozess der SAP-Systeme von Frutura in das Rechenzentrum von T-Systems erfolgte ohne Beeinträchtigung des laufenden Geschäftes. „Für uns bestätigte T-Systems das Vertrauen, das wir in ihre SAP-Expertise hatten und wir haben uns in allen Phasen des Projektes gut aufgehoben gefühlt“, betont Gerald Goldgruber von Frutura.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 19.09.2022