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18. September 2018

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Start-Up Förderprogramm ‚JumpStart‘ wird fortgesetzt

Start-Up Förderprogramm ‚JumpStart‘ wird fortgesetzt© piqs.de/chris willis

Die Initiative JumpStart von Wirtschaftsministerium und Austria Wirtschaftsservice fördert Gründerzentren und Start-Ups. Das Förderprogramm ist gestartet und läuft bis 29.Juni dieses Jahres.

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaft (BMDW) verstärkt gemeinsam mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) das Förderangebot für junge innovative Unternehmen. Der Schwerpunkt von JumpStart liegt auf der Unterstützung und Weiterentwicklung des Dienstleistungs- und Kompetenzportfolios selektiv ausgewählter Inkubatoren und Akzeleratoren. Zielsetzung ist ideale Rahmenbedingungen für Start-Ups mit hohem Wachstumspotential zu schaffen. Das Förderprogramm ist ab sofort offen, die Ausschreibungsfrist endet am 29. Juni 2018.
 
Zwei Module 
Im Modul 1 werden geeignete Inkubatoren und Akzeleratoren ausgewählt, deren innovative Konzepte zu einem schnelleren und qualitativ höherwertigen Heranreifen von Start-Ups beitragen. Dabei richtet sich die Initiative an Inkubatoren mit einem leistungsfähigen Geschäftsmodell, die den Start-ups ein Angebot von gebündelten Dienstleistungen wie zum Beispiel Beratung in Wirtschafts-, Finanzierungs- und Rechtsfragen, Netzwerkangebote, Mentoring/Coaching etc. bieten. In den seit mindestens zwölf Monaten bestehenden Inkubatoren müssen mindestens drei Unternehmen angesiedelt sein. Gefördert werden Personal-, Sach- und Ausbildungskosten. Im Rahmen des dritten Calls können fünf Inkubatoren, eine Förderung in der Höhe von jeweils bis zu 150.000 Euro – bei maximal 100 Prozent der förderbaren Kosten – erhalten.
Das Modul 2 richtet sich zeitversetzt direkt an Start-Ups: Bis zu fünf der Unternehmen, die in einem geförderten JumpStart Inkubator betreut werden, werden für eine Förderung ausgewählt. Pro ausgewähltem Start-up ist eine maximale Förderung von 22.500 Euro vorgesehen – bei maximal 100 Prozent der förderbaren Kosten.
 
Erfolge der letzten Jahre bestätigen Initiative
„Start-ups sind gerade in Zeiten der digitalen Transformation entscheidende Innovationstreiber und somit von enormer Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Österreich. Aus diesem Grund setzen wir in der aktuellen Ausschreibungsrunde auch einen besonderen Schwerpunkt zum Thema Digitalisierung,“ erläutert Magarete Schramböck, Wirtschaftsministerin.
„Junge Gründerinnen und Gründer benötigen ein professionelles Umfeld, um sich voll und ganz auf die Entwicklung ihrer Geschäftsidee fokussieren zu können. Mit JumpStart sorgen wir für die nötige Infrastruktur und schaffen so besten Nährboden für erfolgreiches Unternehmertum“, so Bernhard Sagmeister, Geschäftsführer der aws.
In der Phase I von aws JumpStart 2015-2017 wurden die besten 10 Konzepte von Inkubatoren/Akzeleratoren sowie 43 inkubierte Start-Ups erfolgreich gefördert. Durch die Unterstützung der Inkubatoren entstanden laut Angaben der aws teilweise bis zu 150-prozentige Umsatzsteigerungen bei den Jungunternehmen. Zudem war die Förderung Anstoß für zusätzliche strategische Partnerschaften sowie weitere öffentliche Förderungen und externe Finanzierungsrunden. Unter anderem konnten erfolgreiche Start-Ups wie Byrd (TU Wien i²ncubator), My Esel (startup 300) oder myAbility (Ashoka) diese Anschubfinanzierung nutzen.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 08.05.2018