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19. April 2024

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Gesunde Modernisierung

Gesunde Modernisierung© TSA Georg Tschandl

Im Gesundheitswesen braucht Qualität in Behandlung und Betreuung sowie Effizienz bei den Kosten technologische Innovation. Ein Expertenkommentar von Georg Tschandl, Head of Sales Health, T-Systems Austria.

Digitale Anwendungen und neue Technologien halten auch im Krankenhausalltag immer mehr Einzug. Spitäler, Kliniken und Pflegeeinrichtungen sind Bereiche, die mittlerweile nahezu komplett auf das Funktionieren von Technologie angewiesen sind. Die Verfügbarkeit von medizinischen Geräten, Befunden und Patientendaten sind für den Erfolg und die Effizienz der Behandlung entscheidend.

Umfangreiche Herausforderungen
Die Transformation im Gesundheitswesen findet auf vielen Ebenen statt. Patient*innen gestalten ihre Gesundheit zunehmend eigenständig, parallel erfordern die Themen Fachkräftemangel und eine alternde Bevölkerung eine Neugestaltung von Versorgungsstrukturen. Vor allem die Anforderungen an eine moderne Patienten-Betreuung und effiziente Verwaltung sind umfassend und oft herausfordernd.

Die hier nötige digitale Transformation bringt auch neue Herausforderungen für IT-Dienstleister. Bedingt durch die Komplexität und Vielschichtigkeit all der verbundenen Bereiche können diese oftmals nicht mehr nur von einem einzelnen Unternehmen geleistet werden. In Österreich werden nun zusätzlich viele Krankenhausträger von den Abkündigungen und Veränderungen bei langjährig etablierten Klinischen Informations- und Abrechnungssystemen hart getroffen.

Kooperation von erfahrenen Dienstleistern
Um die Modernisierung und Harmonisierung dieser Krankenhausinformationssysteme weiter voranzutreiben, braucht es Partnerschaften. Als T-Systems arbeiten wir daher auch mit spezialisierten Unternehmen wie etwa Meierhofer zusammen.
Kooperationen von in der Thematik erfahrenen Dienstleistern bringen Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Spitalsträgern die nötige Kompetenz und Innovationskraft, um Digitalisierungsvorhaben erfolgreich umzusetzen. Neben einer technologisch aktuellen Software braucht es dazu vor allem auch ein funktionierendes Konzept zur Implementierung, ein erfahrenes Projektteam und praxiserprobte Standards für alle beinhalteten oder neu adressierten Prozesse.

Auslagern als Lösung
Digitalisierung beginnt bei der digitalen Bildgebung, geht über vernetzte und sichere Krankenhausinformationssysteme, Medical IoT bzw. Sensorik bis hin zur elektronischen Patientenakte oder den Abrechnungssystemen. Damit werden auch die zugrunde liegenden Installationen in Krankenhäusern immer umfassender und komplexer. Und das hat zur Folge, dass der Betrieb und auch der Support nur mehr mit sehr hohem Personaleinsatz und teils sehr spezifischer Expertise durch die eigene IT-Abteilung erbracht werden können.

In der Regel ist es daher wirtschaftlicher, Leistungen an erfahrene Partner auszulagern. Der Weg zu adäquaten Software-Anwendungen, sicheren Web- und Cloud-fähigen Lösungen ist klar darauf ausgelegt, den kompletten Betrieb perspektivisch über ein kompetentes und vertrauenswürdiges Rechenzentrum abzuwickeln. Die Nutzung passgenauer Managed Services ermöglicht eine Entlastung der eigenen IT-Abteilungen bei voller Kostentransparenz.

Links

Georg Tschandl, Economy Ausgabe Webartikel, 28.11.2023